VG Wort Zählpixel

Dschungelcamp 2020: Tag 8 - Sterneregen für das Duo Infernale

©  FILM.TV | News
 
18.01.2020 00:00
 
Anzeige

Zum mittlerweile 5. Mal gemeinsam dürfen Elena und Danni bei einer Dschungelprüfung antreten. An Tag 8 bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ scheint das Frauen-Duo tatsächlich eingespielt. Das bedeutet diesmal: Sterneregen! Trotzdem herrscht im australischen Dschungelcamp dicke Luft: Während Danni weiter auf das Gemüt einiger Camper schlägt, bangt Elena um die ausstehende Entscheidung des Jugendamts und Marco hegt Selbstzweifel.

Die Dschungelprüfung „Das große Genöle“: Danni und Elena im Sternerausch: Eine große Öl-Förderpumpe steht mitten im Dschungel. Dort müssen Danni und Elena in der „Das große Genöle“-Dschungelprüfung elf Fragen beantworten. 90 Sekunden haben sie pro Frage Zeit, die richtige Antwort zu geben bzw. die richtige Antwort zu finden. Alle Antworten bestehen aus je zwei Teilen. Jede von ihnen muss ihren Teil zu der Antwort beitragen. Die Antwortmöglichkeiten befinden sich in Form von Schildern in Tanks mit widerwärtigstem Inhalt. Danni und Elena müssen sich gut abstimmen und dann die jeweils richtigen Schilder aus den Behältern rausfischen. Doch das ist noch nicht alles: Danni wird dafür an das Zahnrad der Förderpumpe geschnallt und Elena steht eingesperrt am Pumpenkopf, so dass beide durch die Tanks gezogen werden und im richtigen Augenblick das richtige Schild nehmen müssen. Für jede richtig beantwortete Frage gibt es einen Stern.

Sonja Zietlow stellt die erste Frage: „Die australische Flagge besteht aus drei Farben. Blau und …?“ Die Pumpe beginnt zu arbeiten. Danni dreht sich kopfüber und Elena fährt auf und ab. Hektisch wühlen beide in den Bottichen. Danni hat mit Fleischabfällen und Innereien zu kämpfen, Elena mit klebriger, dunkler Schleimmasse. Die Verständigung zwischen den beiden klappt nicht so richtig. Zwar hat Elena das Schild mit dem Wort WEISS in der Hand, aber Danni hat das Schild mit ROT nicht gefunden. Danni ruft: „Ich habe Würmer in den Ohren!“ Kein Stern!

„Wie heißen der kleine Bruder von Prinz William und dessen Frau?“, lautet die nächste Frage. Schnell hat Danni das Schild HARRY in der Hand, Elena dagegen

HEMSWORTH: „Du musst einen Frauennamen suchen“, brüllt Danni, die auch nicht auf die korrekte Antwort (Meghan) kommt. Kurz vor Ende der Zeit hat dann Elena doch das richtige Schild in der Hand. Durch den ersten Stern motiviert, starten die beiden durch und geben Vollgas. Und so geht es erfolgreich weiter: Danni weiß fast alle Antworten, brüllt Elena zu, nach was sie suchen muss und so finden beide rechtzeitig die richtigen Schilder. Und ein bisschen Spaß scheinen sie auch dabei zu haben…

Nur bei der Frage: „Wie heißt die Bundesvorsitzende der CDU mit Nachnamen?“ findet nur Danni KRAMP, kommt aber nicht auf KARRENBAUER. Elena hat gar keine Ahnung.

Nach der letzten Frage („Wie nennt man im Chinesischen polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene duale Kräfte oder Prinzipien?), die wieder durch die Ansage von Danni („Yin und Yang!“) richtig beantwortet wird, ist klar: Neun Sterne! Federn rieseln auf die jubelnde Elena herab. Danni und Elena schreien und quietschen stolz vor Freude.

Rückkehr Dschungelprüfung: „Während der Dschungelprüfung gab es keine Spannungen. In der Prüfung sind wir vereint“, sagt Elena auf dem Rückweg zum Camp. Das Reality-Sternchen schiebt aber nach: „Ich habe genau so viel beigetragen wie sie.“ Das Thema Danni sei für sie gelaufen, so Elena konsequent. „Ich will nicht über sie reden, weil sich alles um sie dreht. Das nervt mich langsam. Ich bin ja nicht hierhergekommen, um die ganze Zeit über sie zu reden. Wer ist sie?“ Danni ist nach der erfolgreichen Prüfung in Hochstimmung und grüßt ihren verstorbenen Mann Jens mit Kusshand gen Himmel.

Experiment der Menschlichkeit: Einmal mehr ist Dannis Verhalten Thema einer Nachtwache. Dieses Mal monologisiert Sonja Kirchberger und Prince Damien hört zu. „Ich bin schon sehr enttäuscht, wenn jemand so anders mit der Wahrheit umgeht“, beginnt die Schauspielerin ihre nächtliche Danni-Büchner-Analyse. „Man macht einfach keine Intrigen. Wenn der Leidensdruck so groß ist und wir nicht mehr helfen können, hat man immer die Chance, den bösen Satz zu sagen. Und was die Frau an Schicksalsschlägen zu verkraften hatte, ist doch mit dem hier in keinster Weise zu vergleichen. Und wäre sie doch ein bisschen empathischer auf uns zugegangen… Aber sie war immer nur negativ, negativ, negativ. Ich konnte es nicht mehr hören. Ich dachte auch immer, dass es hier um Werte geht und nicht nur um Lautstärke – die Lautstärke, die sie hatte, war ja nicht schön. Und hier werden nicht die in die Prüfung gewählt, die sich besonders gut integrieren. Das stimmt nicht! Danni hat zu früh ‚Ja‘ gesagt zu diesem Experiment. Das ist ein Experiment an die Menschlichkeit. Sie hätte sich noch ein Jahr geben müssen. Sie sagt selbst, sie hatte keine Trauerphase. Warum stresst sie sich so? Sie sagt, sie will die Krone nicht. Ich glaube es ihr nicht!“, macht Sonja klar.

Der Sündenbock: „Suchen die einen Sündenbock?“, fragt sich Danni im Dschungeltelefon. „In jeder Staffel ist einer, auf den sich eingeschossen wird und der auf die Schnauze bekommt. Hey, ich glaube, ich bin das. Tor!“, so die Büchner-Witwe und weiter: „Der Konkurrenzkampf beginnt. Die suchen einen, dem sie den Schwarzen Peter unterschieben können.“ Gerade von Toni – einer 22-Jährigen – lasse sie sich nicht belehren, sagt Danni resolut. Sie sei sich sicher, dass ein Teil ihrer Mitcamper sie raushaben will: „Die wollen mich vom Feld haben.“ Doch nicht mit der 41-Jährigen! Das letzte Wort haben nicht die anderen Camper, sondern immer noch der TV-Zuschauer: „Ich bleibe so lange hier, bis mich die Zuschauer rauswählen. Die, die mich die ganze Zeit kritisieren und blöd behandeln, können gerne kurz vor mir gehen. Selbst wenn ich jetzt gehen muss, bin ich verdammt stolz auf mich. Ich habe es bis hierhin geschafft und ich habe immer auf die Schnauze bekommen. Ich gehe erst, wenn die mich rauswählen.“

Elenas größte Sorge: Als Elena und Sonja Wäsche waschen, lässt die Schweizerin die Schauspielerin an ihrem Gefühls- und Seelenleben teilhaben. Sie vermisse ihre Tochter echt krass, schluchzt sie beim Wäsche schrubben über rostigen Kesseln. Denn es gebe ein Thema mit ihrer Tochter, was ihr gerade große Sorgen bereite. „Mich hat man beim Jugendamt gemeldet nach dem Sommerhaus, weil ich eine schlechte Mutter sei. Es gibt ein laufendes Verfahren. Diesen Monat bekomme ich Bescheid. Ich weiß nicht, ob alles gut ist“, klagt die 27-Jährige. Sonja ist erschüttert und hakt nach: „Wer hat das gemacht?“ „Ein Zuschauer“, so Elena. „Das ist krass. Unfassbar“, erwidert die geschockte Sonja und fragt nach den Gründen, warum sie beim Jugendamt in der Schweiz gemeldet wurde. Elena: „Wegen meines TV-Auftritts. Ich sei aggressiv und meiner Tochter gehe es bei mir nicht gut. Solche Sachen. Als ich das erfahren habe, wollte ich es nicht wahrhaben und konnte es nicht glauben, dass man so weit gehen kann, obwohl man mich nicht kennt.“ und weiter: „Im November hatte ich einen Termin. Erstmal musste ich mit der Kleinen vorbeikommen und sprechen. Beim zweiten Mal kamen sie nach Hause, um zu schauen, ob es kinderfreundlich ist und ob es ihr gut geht. Meine Eltern waren schockiert. Mit denen wurde auch gesprochen – es gab viele, viele Fragen. Auch mein Freundeskreis wurde abgeklärt. Geschäftlich und privat, alles wurde abgefragt. Sie haben auch geschaut, wie die Kleine auf mich reagiert und zu mir ist“, so die junge Mutter. Elena erzählt weiter: „Das Thema ist heikel und schlimm. Da muss nur eine sitzen, die mich nicht mag. Auch wenn ich nichts gemacht habe.“ Die 55-jährige Sonja wettert: „Das ist eine Farce. Pure Willkür!“ Das Unwissen über den Amtsbescheid, mache Elena wahnsinnig: „Bevor ich hierherkam, wollte ich erst absagen… Wenn ich die Nachricht bekomme, dass etwas passiert ist, dann bin ich weg.“

Gruppentherapie: An Tag acht verfällt Marco in Selbstzweifel. Sven kann ihm nicht helfen, denn er habe noch nie Selbstzweifel gehabt. Zum Glück ist Sonja im Camp, die sich dem verunsicherten jungen Mann annimmt. „Ich weine sehr viel und denke sehr viel nach“, so Marco. „In dir sitzt alter Schmerz, der hoch möchte. Du bist in einer starken Transformation. Du gehst sehr stark in dich hinein. Du hast eine große Traurigkeit hinter den Augen. Daran muss man arbeiten, woher die kommt“, analysiert Sonja. Und weiter: „Du bist sehr sensibel. Fast zu sensibel.“ Die 55-Jährige empfiehlt ihm ein professionelles Coaching: „Therapie brauchst du nicht, aber du brauchst einen Coach.“ Für seine Sensibilität dürfe er sich nicht schämen, so Sonja. „Sensibilität ist etwas Fantastisches. Bevor du dich selbst bestrafst, für deine Sensibilität, weil du in manchen Situationen mehr von dir erwartet hättest. Auf gar keinen Fall. Kastriere nicht dein natürliches Ich. Nimm das Paket an, mit dem du beliefert wurdest.“ Sonjas treffende Analyse und ihre warmen Worte treffen den Bachelorette-Kandidat direkt ins Herz. Am Weiher senkt er den Kopf und weint.

Die Stimmung kippt: Elena fühlt sich durch die männlichen Mitcamper provoziert. Durch einen sarkastischen Spruch von Markus kippt ihre Stimmung vollends. Das Reality-Sternchen beschwert sich bei Toni, die auf ihrer Liege fläzt. „Wenn man mich provozieren will, dann sagt man mir das ins Gesicht und dann kann man mit mir diskutieren. Was ist das? Ich habe keine Angst vor einer Konfrontation mit einem Mann. Ich habe keine Angst. Alle reden, reden, reden, aber niemand sagt‘s dir ins Gesicht. Alle kacken sich in die Hose. Was für eine Scheiße?“

Kurioses ereignete sich dann am Ende, als die beiden Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow eigentlich ganz normal im Camp verkünden wollten, wer denn als Erstes rausfliegen wird. Doch aufgrund des Wetters durften diese nicht über die Brücke ins Camp gehen und so musste kurzerhand die Vergabe per Videoschalte ins Dschungeltelefon verlegt werden. Am Ende wurde dann aber doch noch den Zuschauern und den Campern mitgeteilt, wen es heute trifft. Wenig überraschend musste der Bachelor in Paradise-Star Marco Cerullo zuerst die Segel streichen, er war jemand derjenigen von denen man einfach am wenigsten gesehen hatte.

 
 
 
 
Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 89% | mit Material von RTL