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Dschungelcamp 2020: Tag 2 - Elena und Danni in der Dschungelhölle

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12.01.2020 00:01
 
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Tag 2 im Dschungel und statt 12 Campern sind es nur noch 11. Während Prof. Dr. Günther Krause aus gesundheitlichen Gründen das Camp bereits verlassen hat und in die Zivilisation zurückgekehrt ist, werden Elena Miras und Danni Büchner von den Zuschauern in die Dschungelprüfung „Grauen Under“ gewählt.

Diese jedoch steht für die Ladies unter keinem guten Stern. Denn Schreien und Jammern alleine wird ihre Mitcamper nicht satt machen. Dann werden die Stars im Dschungelcamp auch noch von heftigen Regenfällen überrascht. Hier lest ihr, was in der neuen Folge passiert ist. Außerdem findet ihr unter dem Artikel eine Bilder-Galerie mit den besten Momenten von Tag 2.

11-minütige Jammerei bei der Dschungelprüfung „Grauen Under“: Elena Miras und Danni Büchner müssen zur zweiten Dschungelprüfung antreten, bei der Teamwork gefragt ist: Die zwei Frauen sollen jeweils einen Tunnel eines Doppeldecker-Tunnelsystems über eine Leiter nach unten besteigen. Der untere, geflutete Tunnel wird dabei von allerlei Dschungelgetier bewohnt. Hier gilt es, elf Sterne in elf Minuten zu suchen, die zum Partner im oberen Tunnel durchgereicht werden sollen. Auf Sonja Zietlows Frage, ob Elena sich auf die Prüfung freue, ignoriert diese Sonja geflissentlich. Platzangst plagt das zitternde und weinende Reality-Sternchen, noch bevor sie überhaupt einen Tunnel betreten hat. „Kann mich jemand holen, wenn ich eine Panikattacke bekomme?“, stottert sie ängstlich. Und auch Danni fürchtet sich: „Kurze Frage: Werde ich es überleben?“ Nach langen Überlegungen entscheidet sich schließlich Elena tapfer für den oberen Tunnel. Danni steigt in den Wassertunnel hinab. „Mach‘ deine Kinder stolz“, motiviert Sonja die 41-jährige Büchner-Witwe. Doch wie zuvor Elena, kommt auch Danni nun an ihre psychischen Grenzen. Die Zeit läuft. Danni kriecht durch das Wasser und klagt: „Da ist ein Krokodil drin. Ich werde sterben!“ und „Ich möchte doch leben!“ Auch hundert schrille Schreie später, kommt die Kult-Auswanderin nicht ansatzweise in die Nähe eines Sterns. Nach elf Minuten beenden die Dschungelmoderatoren die Prüfung. Null Sterne. „Absolute Vollprofis: Elf Minuten gejammert und kein einziger Stern“, witzelt Daniel, nachdem die Damen abgezogen sind.

Prof. Dr. Günther Krause – Putzmuntere Grußbotschaft aus dem Krankenhaus:Prof. Dr. Günter Krause hat das Dschungelcamp verlassen und wird nicht wieder zurückkehren. Am Nachmittag des zweiten Tages im Dschungel fühlte sich der Ex-Politiker nicht wohl. Um den Grund dafür abzuklären, begleiteten die betreuenden Produktions-Ärzte den Bundesverkehrsminister a. D. für einen Gesundheitscheck aus dem Dschungel. Diagnose: Schwächeanfall. Nach einer Nacht unter medizinischer Beobachtung meldet sich der 66-Jährige putzmunter aus dem Krankenhaus zu Wort: „Mir geht es heute schon besser als gestern. Ich hoffe, dass ich morgen wieder unter die normalen Leute kann. Ich wurde vor und im Dschungelcamp auf Herz und Nieren untersucht und alles war immer bestens. Trotzdem ist bei mir gestern der Crash gekommen. Scheinbar ist das Dschungelcamp doch etwas anstrengender als Campingurlaub. Ich würde gerne wieder zurück ins Camp gehen, aber es geht nicht. Klar, schmerzt es. Ich hätte es gern zu Ende gebracht, gerne unter die letzten drei. Und liebe Angela, liebe Angie, falls du zusiehst, ich werde wieder richtig gesund. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Du wirst mich nicht los!“

Falsche Schlange: Anastasiya hat ihrem Ex-Freund öffentlich eine Affäre mit Danni angedichtet. Das findet die Kult-Auswanderin alles andere als lustig. Am Weiher fasst sich Anastasiya ein Herz und spricht Danni erstmalig auf die Geschichte an: „Ich möchte gern mit dir über unsere Situation reden, weil das hängt in der Luft.“ Danni ist zwar offen für ein klärendes Gespräch, geht aber lautstark in die Vollen: „Du hast mich im schlimmsten Jahr meines Lebens angegriffen. Du hast nicht überlegt, dass da Familie hinter ist!“ Anastasiya versucht zu erklären: „Ich wollte eigentlich ihn angreifen! Menschlich gesehen war das von mir scheiße, das wollte ich dir sagen und mich entschuldigen.“ Absolution bekommt sie allerdings nicht von der Kult-Auswanderin: „Ja, das ist wichtig, dann fühlt man sich besser und so was sieht der liebe Gott! Aber beim nächsten Mal einfach besser nachdenken.“ Und im Dschungeltelefon macht Danni noch mal eine klare Ansage: „Dass sie sich entschuldigt hat, finde ich gut. Aber im Privatleben soll sie rechts gehen und ich werde links gehen, weil ich mit solchen Menschen nichts zu tun haben möchte.“

Elenas emotionale Nachtwache: „Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich krasses Cybermobbing. Ich habe die Hölle durch“, berichtet Toni Elena im Vieraugengespräch bei der Nachtwache. Und auch das 27-jährige Reality-Sternchen kennt Mobbing im Netz. Nach ihrer Teilnahme bei „Love Island“ bekam sie viele Hassnachrichten via Social Media, erzählt sie. Doch es blieb nicht bei der Online-Gewalt: „Dann bin ich nach Hause in die Schweiz. Haben die einfach meine Klingel verbrannt“, so Elena. Toni ist geschockt. Und Elena weiter: „Das ist das erste Mal, dass ich das erzähle. Ich weiß bis heute nicht, wer das gemacht hat.“ Elena stockt die Stimme und Tränen schießen ihr in die Augen: „Ich werde so emotional, wenn ich das erzähle.“ Toni nimmt ihre neue Busenfreundin in den Arm. Etwa einem Monat nach Elenas „Sommerhaus“-Sieg sei etwas Schlimmes passiert, berichtet sie der 22-jährigen Sängerin weiter. Ihre Erinnerungen an die damaligen Geschehnisse fallen ihr sichtlich schwer. Das Leid und der Schmerz kommen wieder bei Elena hoch. Denn die 27-jährige Mutter einer kleinen Tochter (Aylen, 1) wurde beim Amt gemeldet: „Es wurde komplett das Jugendamt eingeschaltet…“, schluchzt sie. Toni fassungslos: „Was?! Das ist nicht dein Ernst? Das ist richtig schlimm.“ Elena beteuert: „Ich würde nie meine Tochter anschreien oder so etwas. Im Leben nicht! Meine Tochter ist mein ganzes Leben.“ Sie sei halt jemand, die, wenn sie etwas stört, es einfach raushaut. „Einige kommen damit klar und andere nicht“, sagt sie nun selbstbewusster. Auf die Zeit nach dem Dschungel sei sie schon vorbereitet: „Wenn ich rauskomme, werde ich mit Sicherheit Hate haben.“

Dannis Absichten: Elena Miras macht sich schon länger Gedanken über Danni Büchner. Wie tickt die Witwe wirklich? Warum spricht sie ständig über ihren verstorbenen Mann Jens? „Weil er hier so präsent ist“, erklärt Danni auf Nachfrage. Elena hakt nach: „Machst du das von dir aus, oder weil viele dich drauf ansprechen?“ Danni erklärt: „Ich mache hier nicht mit, damit die Leute denken, sie hat eine Trauergeschichte und kommt deshalb weiter. Ich bin hier als Danni Büchner, als Mama und als Witwe. Es gibt böse Menschen, die mir das unterstellen, die mich Berufswitwe nennen. Ich habe nicht einen Cent mit der Geschichte meines Mannes verdient!“ Elena ist ehrlich: „Ich glaube, dass das bei vielen so rüberkommt, dass du probierst, Mitleid zu bekommen oder die ‚arme Frau‘ zu sein. In allen Interviews ist immer dein Mann im Vordergrund und nicht du.“ Danni widerspricht: „Nein, ich habe immer gesagt ich bin wegen der Kohle hier. Und wenn ich auf Mitleid mit meinem Mann machen würde, das könnte ich doch ein Leben lang nicht machen. Da könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich habe meine Trauer auch noch nicht richtig verarbeitet und bin noch nicht soweit, abzuschließen.“ Elena rät: „Ich glaube, wenn man nicht auf diese Mitleidsschiene geht, hat man immer mehr Erfolg.“

Trennungsgrund bei Claudia: „War die neue Frau der Trennungsgrund?“, will Sonja Kirchberger von Claudia Norberg am Weiher wissen. „Ja, natürlich auch. Ich hatte aber nicht gedacht, dass der Disput, den wir damals hatten, dann dazu beigetragen hat. In der ganzen Situation hat er sie dann getroffen. Dann hat er sich halt in dieses Mädchen verliebt. Das war nicht angenehm alles“, so die offene Antwort, der Wendler-Ex, die weiterhin kein schlechtes Haar an ihrem Noch-Ehemann lässt. Dass das alles so harmonisch ablief, wie Claudia vorgibt, will Danni nicht glauben und Elena deutet auch noch an, viel mehr zu wissen: „Im Sommerhaus hatten Michael und ich Streit. Ich habe mich dann aber dort noch entschuldigt. Danach hatten Laura und ich noch Kontakt. Deswegen kenne ich die andere Seite. Ich weiß das auch von einer anderen Person, daher weiß ich, dass das bestimmt der Wahrheit entspricht!“ Was will Elena genau andeuten? „Ich erzähle das nicht hier“, erklärt das Reality-Sternchen im Dschungeltelefon. „Ich warte auf den Moment, wenn Claudia mir ihre Geschichte erzählt und dann kann ich ja meine Meinung dazu sagen und meine Informationen mitteilen! Ich stehe auf jeden Fall auf der Seite von Laura und Michael. Das wird eine kleine, vielleicht auch eine größere Bombe, die platzen wird. Es tickt schon!“

 
 
 
 
Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 92% | mit Material von RTL