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Marvel vs DC, „Fast & Furious“ gemeinsam mit „Jurassic Park“: Sind Crossovers die Zukunft des Kinos?
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Marvel vs DC, „Fast & Furious“ gemeinsam mit „Jurassic Park“: Sind Crossovers die Zukunft des Kinos?

Bild von Nils Zehnder
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Die Rufe der Fans nach immer gigantischeren Crossovern werden immer lauter. Doch ist das wirklich der Weg, den das Kino einschlagen sollte?

Ein Kinojahr, ohne dass ein groß angelegtes Crossover in den Kinos startet, ist kaum mehr vorzustellen. Kürzlich erst bewies man mit dem Start von „Godzilla Vs. Kong“, dass man mit dieser Art von Filmen den richtigen Weg einschlägt - schließlich war der Film finanziell ein Erfolg. Doch an welchem Punkt endet der Wahn nach immer größeren, explosiveren und banaleren Filmen?

Denn auch wenn die Vermischung zweier oder gar mehrerer Franchises ein wahrer Kassenmagnet ist, so hat das doch spürbare Auswirkungen auf die Qualität der Filme. Klar, man kann sich zurücklehnen, das Popcorn genießen und den Kopf für rund 90 Minuten einfach abschalten. Doch Crossover-Filme sind auch extrem teuer und hier wird leider dann schlussendlich am falschen Ende gespart. Sei es das 90-minütige CGI-Effektgewitter, die hochkarätigen Darsteller oder einfach nur die teuren Lizenzkosten: All das bekommen wir auf Kosten der Handlung. Denn das Drehbuch und die Tiefe der Geschichte leiden nicht gerade selten unter diesen hohen Kosten.

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Es ist durchaus ein spannender Gedanke, sich zu überlegen, wie es wohl wäre, wenn die zwei Comic-Welten Marvel und DC aufeinandertreffen. Man könnte beispielsweise starke Geschichten des Zusammenhaltens oder der Menschlichkeit erzählen. Doch schlussendlich erwartet uns in den Kinos dann wahrscheinlich nur ein „Avengers Vs Justice League“. Wie stark so etwas auch gegen die Wand fahren kann, lernten wir spätestens mit dem DC-Flop „Batman V Superman“. Schlussendlich berühren uns dann vielleicht doch eher die Filme, die Geschichten eines Charakters erzählen, anstatt die von 300 Vin Dieseln und Dwayne Johnsons.

AltersempfehlungAb 6
Gesprächswert75%

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