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Resident Evil 2021: Film soll sich wie Game anfühlen

 
 

Die kommende Videogame-Verfilmung "Resident Evil: Welcome To Raccoon City" soll wesentlich näher an der Spiele-Vorlage dran sein, als die Action-Blockbuster mit Milla Jovovich. Ein Star der Neuverfilmung verrät im Interview, was den neuen Film ausmachen wird und warum es sich schon bei den Dreharbeiten anfühlt, wie im Game.

Regisseur und Drehbuchautor Johannes Roberts wollte genau das besser machen, was die Fangemeinde an der Filmreihe von Paul W.S. Anderson auszusetzen hatte. Dass dieser Plan aufzugehen scheint, bestätigt auch der Darsteller Tom Hopper, der im Gespräch mit dem Collider über seine Figur Albert Wesker sprach und seinen Eindrücken von den Dreharbeiten Ausdruck verlieh.

Vielversprechend klingt dabei schon heraus, dass selbst Tom Hopper am Set das Gefühl hatte, mitten im Spiel zu sein. Als Vorbereitung auf das Projekt wurde auch er von Johannes Roberts dazu verdonnert, sich an die Spiele zu setzen und zu verinnerlichen, wie sie aufgebaut sind und wie die Ausgestaltung der Charaktere aussieht. Das brachte Hopper perfekt dazu, sich in den fiesen Wesker reinzudenken und ihn weiterzuentwickeln für das Reboot.

In "Resident Evil: Welcome To Raccoon City" wird uns seiner Aussage nach eine Art Agent Smith, wie wir ihn aus der Matrix-Trilogie kennen, begegnen. Nicht nur optisch hält Albert Wesker diesem Vergleich stand. Er zieht innerhalb der Umbrella Cooperation die Fäden und bestimmt gewissermaßen die weiteren Schritte, die einzuleiten sind. Zuletzt sahen wir Tom Hopper in der Superhelden-Serie "The Umbrella Academy". Bekannt ist er uns jedoch auch als Dickon Tarly aus "Game Of Thrones" und durch die Wikinger-Saga "Northmen - A Viking Saga".

Die 2021er Film-Version von "Resident Evil" beschreibt Hopper als glückliche Umsetzung der ersten beiden Videogame-Teile. Es gehe diesmal weniger um Action, sondern mehr um die Atmosphäre, die Fans der Spiele so daran geliebt haben. Im Vergleich zu den Milla Jovovich-Streifen wird es blutiger zu gehen und insgesamt wurde der Fokus der Macher mehr auf die Horror-Elemente gesetzt.

Besonders der Dreh der Szenen in der bekannten Spencer Mansion bringt Hopper zum Schwärmen. Gegenüber dem Collider-Redakteur verriet er, dass es sich anfühlte, wie mit einer VR-Brille im Spiel. Diese Aussagen dürften die Herzen der Fans höher schlagen lassen. Begutachten dürfen wir das Machwerk hierzulande nach aktuellem Stand dann ab dem 9. September 2021 im Kino.

 

 
 
 
Autor: Sebastian Lorenz | Gesprächswert: 82%