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DSCHUNGELCAMP: Tag 4 - Das blanke Entsetzen bei Gisele

 
 

Gut gelaunt erscheinen Gisele und Chris zur Dschungelprüfung „Klinik unter Palmen“. Acht Minuten habe die beiden Zeit, um zwölf Sterne in den verschiedenen Räumen der Klinik zu finden. Nur wenn sie gemeinsam mit den gesammelten Stern rechtzeitig den richtigen Ausgang des Gebäudes erreichen, sind die Sterne gewonnen.

Hochmotiviert treten Chris und Gisele an und nehmen im Wartezimmer der Klinik Platz. „Ihr werdet dann aufgerufen, wenn der Doktor soweit ist“, so Sonja Zietlow. Doch statt einer Behandlung regnen erst Mal Kiloweise Kakerlaken, Mehlwürmer und Grillen herab. Gisele springt schreiend auf. Chris beruhigt: „Komm setz dich hin. Ich mache alle weg!“ Und: Gisele gehorcht – wenn auch zitternd! Plötzlich Nacktflitzer-Alarm! Ein irrer Patient, nur mit OP Kittel bekleidet, rennt durchs Wartezimmer und erschreckt Gisele und Chris zu Tode!

Kaum haben sie sich beruhigt, werden sie ins erste Behandlungszimmer gerufen. Auf einem Bett liegt ein Skelett voller Schlangen, eine Zombiekrankenschwester wacht daneben. Chris fängt an zu suchen. Gisele bewegt sich eher in Zeitlupe durch den Raum. Ein Stern zwischen den Schlangen ist schnell gefunden, den Gisele dann abknotet. Der zweite ist in einem Schrank voller Spinnen. „Da passe ich, bei Spinnen ist bei mir der Ofen aus. So, weiter geht‘s“, so Chris im Kommandoton.

Auch im „medizinischen Lager“ ändert sich nicht viel. Zwischen Gläsern voller Innereien und Fleischabfällen, Kakerlaken- und Mehlwurmduschen sucht sich Chris einen Wolf. Gisele steht herum und macht das, was sie nach dem Heulen am besten kann: Sie schreit, schreit, schreit in einer Tour und versucht die Krabbeltiere auf ihr abzuschütteln. „Du machst mich verrückt, wenn du so schreist“, schreit Chris eher lachend als wirklich sauer zurück. „Ich bin sicher, das hört man auch noch an der Westküste!“ Selbst die Tipps der Moderatoren kann Chris nicht hören: „Die schreit so, ich höre nix hier! Gisele, bitte! Hör auf! Gisele, hörst du auf mich? Dann nimm dir das hier und kipp‘ es aus!“ Nur der bestimmte Ton lässt Gisele für eine Weile verstummen und sie packt sogar endlich mit an. So finden sie zwei Sterne in dem Lager.

Auch im Operationssaal wieder Unmengen von Innereien und Fischabfällen, Tauben fliegen umher, Ibis-Vögel bewachen die Fleischberge. „Da ist ja eine Menge Fleisch für Currywurst – die Dschungelcurrywurst“, scherzt Chris, während er sich durch die Berge von glitschigen Abfällen auf dem OP-Tisch wühlt. Da die Zeit mehr als drängt, verlassen sie den OP-Saal mit drei weiteren Sternen im Gepäck durch einen Lüftungsschacht. Der ist voller Fliegen, aber auch drei weitere Sterne befinden sich darin. Zwei davon schafft es Gisele noch abzuknoten und dann verlassen sie in der letzten Sekunde die „Klinik unter Palmen“.

Warum auch immer: Gisele schreit auch draußen wieder los. Chris: „Das war fantastisch - aber Gisele, hör‘ das Schreien auf.“ Acht Sterne können sie Sonja Zietlow und Daniel Hartwich stolz präsentieren. Gisele kreischt: „Darf ich mich jetzt ausziehen?“

Daniel Hartwich: „Das ist eine Frage, die wir dir bei RTL NIEMALS mit Nein beantworten würden!“

Was sonst noch passiert:

Yottas Lebensgeschichte: Bei der Nachtwache erzählt Bastian Felix die Höhen und Tiefen seines Lebens: „Ich habe nach dem Abitur drei Universitätsabschlüsse, BWL, Jura und Sport. Aber der entscheidende Punkt war damals vor elf Jahren, wo ich echt pleite war. Ich kam ja von Lamborghini, dann Scheidung und ein Jahr später pleite. Ich habe angefangen als ganz normaler Versicherungsvertreter bei meinem Vater in Geschäft, das ist echt ein Scheißjob. Habe mich zum Geschäftsführer hochgearbeitet, dann bin ich ausgestiegen und habe von Null angefangen. War dann erfolgreicher als er. Dann kam die Scheidung, ich konnte das Geld nicht handeln. Ich war dumm! Dann kam der freie Fall. Wenn du pleite bist, dann geht das krass schnell: Die pfänden deine Konten, die nehmen das Haus. Und dann: Wo schlafe ich denn jetzt? In Summe war ich dann vier Monate auf der Straße. Dann kam der Punkt an dem ich einen Blackout hatte, der mich fast zu meinem Tod geführt hätte. Ich war fett und habe mich voll als Verlierer gefühlt. Da wollte ich mich einfach nur noch umbringen. Ich spring einfach vom Hochhaus. Dann stand ich da oben und spürte den Wind und fragte mich: was wäre denn das perfekte Leben eigentlich? Da musste ich an Baywatch denken und habe ein Lächeln im Gesicht bekommen - und mit einem Lächeln kannst du nicht springen! Da habe ich gesagt, einmal probiere ich es noch!“

Neuer Teamchef Motivator Yotta: Auch am vierten Tag soll Bastians "Miracle Morning" alles verändern. Der Motivator und selbsternannte Millionär hat Evelyn, Sibylle, Tommi und Peter um sich geschart und schwört sie auf den Tag ein. Die alte Teamchefin Evelyn übergibt das Amt an Sibylle - und Bastian motiviert sie nicht nur mit Gesang: "Wie fühlst du dich als Teamchefin?" Sibylle: "Jeder soll seinen Part machen." Sibylle will sich für einen Mittagsschlaf für die Älteren im Camp stark machen, doch Bastian ist dagegen: "Extrawürste werden nicht möglich sein. Wenn jemand sich für das Dschungelcamp entscheidet, dann muss er das durchziehen. Du musst die Senioren dazu motivieren, was für sich zu tun, egal wie alt sie sind. Deswegen stehe ich auch so für Sport." Sibylle erinnert an frühere Dschungelcamper, die Mittagsschlaf hielten. Bastian: "Das ist ja langweilig. Wir sind hier, weil wir einen Job haben. Wir liefern Entertainment, um eine Challenge zu bestehen. Und diese Challenge hat Regeln. Und wenn man sich hinlegt und schläft, stell dir vor das machen alle, was sollen die Fernsehzuschauer denken? Das geile ist ja hier, dass du lernst, deine Ängste zu überwinden. Es ist ein Trainingslager, um Ängste zu überwinden. Du musst realisieren, dass Angst eine Fata Morgana ist – du gehst auf sie zu und sie verschwindet. Angst ist ja nur das, wenn du denkst, es könnte eventuell passieren… Also warum sollte ich vorher mir meinen Kopf zerbrechen und denken es könnte, es könnte, es könnte? Ich stelle mir die Frage, was ist der optimale Fall? Was ist das, was ich will? Ich sehe nicht die Angst, ich sehe den Stern. Ich gebe der Angst keinen Platz in meinem Kopf! Weiter, immer weiter, musst du dir sagen." Und weiter geht das Sibylle-Coaching: "Du drehst dich vom Positiven immer ins Negative. Kontrolliere deine Gedanken, dass du auf dem Positiven drauf bleibst. Es bringt nichts, negativ zu denken. Gedanken werden zu Worten, Worte werden zu Taten, Taten werden zu deinem Charakter. Also achte stehst darauf, woran du denkst."

Schatzsuche „Nach Strich und Faden“: Zur ersten Schatzsuche dieser Staffel müssen Chris und Felix losziehen. Mitten im australischen Dschungel sind unzählige Meter eines Seils kreuz und quer um viele Bäume gewickelt. Mit einer neunzig Zentimeter langen Stange müssen die beiden Promis die Länge der gespannten Seile ermitteln. Chris übernimmt das Kommando: „Wir messen immer zehn Mal das Seil ab, dann haben wir neun Meter, bei 20 Mal haben wir 18 Meter und so weiter. Ich messe und du zählst mit!“ So wird es gemacht. Der Plan geht auf. 198 Meter ermitteln sie. Die Zahl geben sie in ein Zahlenschloss ein, öffnen es und können so die Kiste von einer Kette befreien. Glücklich schleppen sie ihren „Schatz“ ins Camp. Dort muss mit allen Campern folgende Frage beantwortet werden:

Wenn männliche Fruchtfliegen keinen Erfolg bei den Weibchen haben, trinken sie

a.) mehr Alkohol

oder

b.) begatten sie die Männchen

Evelyn versteht die Frage nicht: „Was wollen die denn für einen Erfolg?“ Chris und Felix im Chor: „Na, ficken!“ Nach kurzer Diskussion und finaler Abstimmung entscheiden sich die Camper für die Antwort A. Gemeinsam wird das Fach geöffnet. Die Antwort ist richtig und es gibt eine Zitrone als Belohnung.

Sibylles Vergangenheit: Sibylle erzählt Peter, dass ihr Fan "Bussi-Bär" ihr die neuen Zähne bezahlt hat. Sibylle: "Er hat alle ´Eis am Stiel ´-Filme aber er hat auch die Meisterwerke, die Pornos. Da sind auch schöne dabei.“ Peter: "Waren das Zeitschriften oder Filme, die du gemacht hast?" Sibylle: "Ich habe Filme gedreht, aber mit tollen Leuten. Ich stehe auch zu den Pornos, weil sie keine Drecksfilme sind. Ich war in einer Situation, aus der man alleine nicht rauskommt. Ich war so sehr darauf angewiesen, dass Hilfe kommt und plötzlich war der Alexander da. Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass er mein Weihnachtsengel ist." Peter: "Jeder von uns braucht manchmal einen Engel." Sibylle: "Er wollte, dass ich wieder aufstehe. Aber eben nicht immer auf der Basis Liebespaar mit Sex, das muss man nicht als Schwerpunkt sehen. Er liebt Fisch und wir haben in seinem Garten gegrillt. Ich bin in zwei Monaten wieder auferstanden. Die Zähne und meine Haare wurden gemacht…" Und dann spricht sie über ihre Brust-OP: "Der Arzt, der es korrigiert hat, hat leider übersehen, dass der Schaden größer ist. Aber erstmal habe ich mich wohler gefühlt. Das Ding war fast so reingerutscht, in die Achselhöhle – schrecklich."

Die Erotik-Ikone erzählt Peter auch, wie sie zu "Eis am Stiel" kam: "Vorher saß ich immer wieder in der Kantine, eine Form von Endstation, Essensausgabe. Und plötzlich meldet sich einer der bedeutendsten Regisseure Deutschlands… er hat mich gesucht, für die `Eis am Stiel`-Verfilmung (Eskimo Limon) im Hauptpart. Damals hatte ich nur noch wenige Vertrauenspersonen und ein Ex-Redakteur hat mich hochgelobt. Es gab Gerüchte, mit mir könne man nicht mehr arbeiten. Du bist in einem Teufelskreis und begraben. Doch der Regisseur wollte mich als Hauptdarstellerin."

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Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 89%