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Dark: Wer ist Claudia Tiedemann?

 
 

Claudia Tiedemann ist eine der Figuren in Dark, die wir in allen drei bekannten Zyklen kennen lernen. Ihre Rolle wird von Jahr zu Jahr wichtiger, denn sie hat einen Auftrag. Wir erzählen euch alles, was ihr über Claudias Pläne und ihr Leben in Winden wissen müsst.

Claudia Tiedemann wurde als Tochter des Polizisten Egon Tiedemann und Doris Tiedemann in Winden geboren. In der Schule war sie stets die Beste und studierte später auch. Nach ihrem Studium kehrte sie zurück nach Winden und wurde dort als erste Frau zur Leiterin des Atomkraftwerkes ernannt. Außerdem hat sie mit Regina eine Tochter, um welche sie sich jedoch viel zu selten kümmert.

Sie ist die größte Gegnerin von Adam und Sic Mundus, zu ihren Verbündeten zählt dabei der Fremde, also der ältere Jonas. Im Jahr 2019 sieht man sie nicht so häufig, da sie hauptsächlich mit Zeitreisen beschäftigt ist und versucht herauszufinden, wie sie die Zyklen durchbrechen kann. Claudia ist einer der am besten informierten Personen in Sachen Zeitmaschinen, so reist sie ins Jahr 1953 und legt dem Uhrmacher H.G. Tannhaus einen Bauplan für den Apparat vor.

Im Jahr 1954 trifft die ältere Claudia auf Agnes Nielsen, welcher mit ihrer Mutter Doris in ihrer Kindheit eine Affäre hatte. Dabei beobachtet Agnes die Notizbuchseiten eines Buches, an dem Adam sehr interessiert ist. Sie erzählt es ihrem Bruder Noah, der daraufhin Claudia Tiedemann im Wald aufspürt und erschießt. Claudia war ihr Tod bereits bewusst, da sie davon in einem Zeitungsartikel las.

Als neue Leiterin des Windener AKW erfährt sie direkt am ersten Tag im November 1986, dass es einen atomaren Zwischenfall gab, der aber von Bernd Doppler, dem früheren Leiter, vertuscht wurde. Dieser kann Claudia davon überzeugen mit der Enthüllung des Unfalls nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, da dies enorme wirtschaftliche Folgen für die Kleinstadt hätte. Bernd zeigt ihr die gelben Müllfässer, die am Zugang zu den Windener Höhlen am AKW liegen. Daraufhin beauftragt Claudia einen bisher noch unbekannten Mann damit, die Tür zum atomaren Müll zu verschweißen.

Bei den Auswertungen des Unfalls im Atomkraftwerk stößt Claudia zudem auf Ergebnisse, die für eine Existenz eines Gottesteilchens sprechen. Dabei handelt es sich um eine wirtschaftliche Sensation, jedoch kann sie ohne die Offenbarung des Unfalls nicht über ihre Entdeckung reden, weswegen sie mit der Veröffentlichung ebenfalls von Bernd Doppler abgehalten wird. Mit dem Gottesteilchen wäre es vielleicht möglich ein Portal zu bauen, was Reisen durch die Zeit erlaubt. Für Claudia ist dies eine wichtige Erkenntnis, denn schließlich lassen sich damit möglicherweise die Dinge in Winden wieder gerade rücken.

Im Sommer bekommt Claudia Besuch von einer älteren mysteriösen Frau, wie sich herausstellt handelt es sich dabei aber nur um die 33 Jahre ältere Claudia. Die ältere Claudia versucht die jüngere über einige Sachen aufzuklären. So zeigt sie ihr zum Beispiel die Zeitmaschine und erklärt, dass sie Adam und seine Sic Mundus Organisation stoppen muss und dabei auch Opfer bringen muss. Noch am selben Abend findet sie vergaben in ihrem Garten die Zeitmaschine, welche die ältere Claudia 1954 dort vergraben hatte. Vom Uhrmacher lässt sie sich die Funktionsweise der Maschine erklären und so reist sie erstmals ins Jahr 2020. In der dortigen Bibliothek stellt sie erste Nachforschungen an und findet zudem einen Zeitungsartikel, der ihr Verschwinden im Jahr 1987 thematisiert.

Ebenfalls findet sie einen Zeitungsartikel über den Tod ihres Vaters Egon im Jahr 1987, weswegen sie sich auf den Weg macht um ihn zu retten. Sie will ihren Vater davon überzeugen zu ihm zu ziehen, doch dieser möchte erst am nächsten Tag zu ihr kommen, weswegen Claudia ihm einen Besuch abstattet um ihn doch nochmal zu überzeugen. Dabei gelangen sie beiden in einen Streit, bei dem Claudia zu viel über ihre Erkenntnisse äußert und Egon daraufhin die Polizei für Durchsuchungen in den Windener Höhlen anrufen möchte. Bei der darauffolgenden Rangelei schlägt Egon so unglücklich mit dem Kopf auf, dass dieser stirbt. Claudia flüchtet daraufhin. Ähnlich wie bei Jonas und dem Suizid seines Vaters, hat auch hier die Verhinderung der Tat dafür gesorgt, dass es überhaupt erst passiert ist.

Diesen trifft Claudia übrigens erstmals am 20. Juni 2019, als eben diese Situation mit seinem Vater passiert ist. Claudia erklärt Jonas, dass die Dinge nicht einfach ungeschehen gemacht werden können und dass er eine viel größere Rolle im ganzen Konstrukt rund um Sic Mundus spielt. Jonas verbringt mit ihr viel Zeit und lernt dabei viel über die Zeitreisen. Als Claudia danach ins Jahr 2020 kommt, trifft sie erstmals wieder auf ihre jetzt etwa gleich alte Tochter Regina. Zusammen sperren sie sich in einen Bunker ein, um die bevorstehende Apokalypse zu überstehen. 

Nach der Apokalypse lebt Claudia mit der schwerkranken Regina in der ehemaligen Polizeistation von Winden. Sie sucht nach Möglichkeiten in der Zeit zurückzureisen. Als sie eines Abends zurück in ihr Lager kommt, ist Regina plötzlich tot. Claudia wird daraufhin immer mal wieder von ihrem älteren Ich besucht, doch eines Tages taucht auch ihr gleichaltriges Ich aus der anderen Welt auf. Sie möchte die Claudia aus Adams Welt für Erit Lux begeistern. Dafür gibt sie ihr ein ledernes Notizbuch, in welchem steht, was sie zu beachten hat.

Claudia forscht von nun an weiter Möglichkeiten zu finden, ihre Tochter irgendwie für immer retten zu können. Sie trifft unter anderem auch wieder auf Jonas, wobei die zwei versuchen ein neues Zeitreise-Portal zu erstellen, denn Claudias tragbare Zeitmaschine funktioniert nicht mehr. Viele Jahre arbeitet sie mit Noah und Jonas daran, dass Zeitreise-Portal im AKW nutzbar zu machen. Noah zweifelt dabei jedoch an Claudia und hat Recht, da diese im Auftrag von Eva bei der Arbeit manipuliert.

Mit den Jahren bemerkt Claudia, dass weder Adams noch Evas Pläne Regina retten können, weswegen sie sich dafür entscheidet alleine zu arbeiten. Sie erschießt die Claudia aus Evas Welt und gibt sich von nun an als diese aus. So erhält sie von Eva auch die Baupläne für die Zeitmaschine, welche sie später an H.G. Tannhaus weitergeben wird.

Später reist Claudia mit Tronte ins Jahr 2053, dieser denkt bis hierhin, dass er der Vater von Regina sein könnte. Doch Claudia klärt ihn auf, erzählt ihm, dass er nicht der Vater ist und gibt ihm außerdem den Auftrag Regina im Jahr 2020 zu töten. Dies benötigt Claudia als Anschub dafür, damit sie den Dingen selbst auf den Grund geht.

Claudia ist zudem mit ihrer Forschung über den Ursprung sehr weit gekommen. Im Jahr 2053 besucht sie Adam, der gerade versucht hatte, die schwangere Martha umzubringen, damit der Ursprung nie entstehen wird. Doch Claudia klärt ihn darüber auf, dass es ein Phänomen namens Quantenverschränkung gibt, welches eine zweite Realität entstehen lässt. Genau dies hat auch Eva genutzt und so gibt es noch eine zweite schwangere Martha, die den Ursprung immer noch gebären wird. Claudia erzählt ihm dann von der Existenz einer dritten Welt, der Ursprungswelt. Diese ist durch ein Ereignis in zwei Welten gespalten worden, eine davon ist Adams und die andere Evas Welt.

Bei diesem Ereignis handelt es sich um einen tödlichen Verkehrsunfall der kleinen Familie von H.G. Tannhaus Sohn Marek. Daher möchte H.G. Tannhaus eine Zeitmaschine bauen, die jedoch nur die anderen Welten entstehen lässt. Claudia teilt Adam dies alles im eigenen Interesse mit. Denn wenn Adam dafür sorgt, dass das Ereignis nie passiert, dann gibt es auch die anderen Welten nicht und ihre Tochter kann leben, da diese nur in der Ursprungswelt nicht an Krebs erkrankt ist.

 

 
 

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Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 87%