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Avatar 2: Darum wird die Story nebensächlich

 
 

„Avatar 2“ ist seit vielen Jahren ein lang erwarteter Blockbuster. Fans sollten sich allerdings nicht zu sehr auf die Story des Filmes freuen.

Mit „Avatar – Aufbruch Nach Pandora“ brachte James Cameron einen (zumindest den Zahlen nach) legendären Film in die Kinos. Lange hielt sich der Film auf Platz 1 der finanziell erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten. Erst der Superhelden-Epos „Avengers: Endgame“ der Russo-Brüder schaffte es, den Giganten auf Platz 2 zu befördern. Der Erfolg hielt jedoch auch nicht allzu lange an. Denn während der Pandemie kam „Avatar“ erneut in viele Kinos und konnte sich so kurzerhand wieder vor „Avengers: Endgame“ auf Platz 1 positionieren.

Den großen Erfolg des Filmes rechnet James Cameron unter anderem auch der simplen Story zu. Diese sei absichtlich so simpel gestrickt, um möglichst viele Menschen auf der Welt ansprechen zu können. Nicht ungewöhnlich also, dass Cameron eine ähnliche Geschichte auch für die kommenden Sequels im Kopf hat. Doch für die Fortsetzungen geht er dabei wohl über einige Grenzen. Um an den Erfolgskurs des Blockbusters anschließen zu können, scheute Cameron sogar nicht davor, seinem Autorenteam zu drohen. Sollten deren Geschichten zu ausgefallen und kreativ werden, so würde er sie feuern.

Dabei handelt sich auch nicht um Gerüchte, sondern um Aussagen des Regisseurs selbst. Das Ganze erzählte er im Podcast von Marianne Williamson. Ihm war wohl erst einmal wichtig, herauszufinden, welche Elemente der Geschichte zum großen Kassenerfolg geführt hatten. Da das Autorenteam dennoch an neuen Ideen feilte, drohte Cameron der Crew kurzerhand diese bei weiteren Missachtungen zu feuern.

Trotz der gefühlt endlosen Verschiebungen soll es nun wohl nicht mehr lange dauern, bis „Avatar 2“ in den Kinos anläuft. Derzeit plant man einen Kinostart im Dezember 2022.

 

 
 
 
Autor: Nils Zehnder | Gesprächswert: 80%