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Sigourney Weaver: Alien 1-4 zu ihrem 70. Geburtstag im TV

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04.10.2019 08:44
 
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Mit einer Körpergröße von 1,80 Metern überragt Sigourney Weaver die meisten ihrer Kolleginnen (und Kollegen), was im von Männern dominierten Filmgeschäft eigentlich keine allzu gute Voraussetzung für eine große Karriere ist. Als Ripley in den „Alien“-Filmen erlangte sie Weltruhm, am 8. Oktober 2019 wird Sigourney Weaver 70 Jahre alt. SYFY zeigt vom 5. bis 8. Oktober anlässlich ihres Geburtstags Teil 1-4 der „Alien“-Filmreihe, jeweils um 20.15 Uhr. Am 25. Oktober 2019 jährt sich der deutsche Kinostart von „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ zum vierzigsten Mal, daher zeigt SYFY an diesem Tag alle vier Filme im Marathon ab 20.15 Uhr.

Susan Alexandra Weaver wurde als Tochter der englischen Schauspielerin Elizabeth Inglis und des Präsidenten des Fernsehgiganten NBC Sylvester Laflin Weaver jr. geboren, schon als Kind lernt sie die New Yorker Gesellschaft kennen. Im Alter von vierzehn ändert sie ihren Vornamen in Sigourney – nach einer Figur aus F. Scott Fitzgeralds legendärem Gesellschaftsroman „The Great Gatsby“, sie studiert an den Universitäten in Stanford und Yale. Ihren ersten Kinoauftritt hat sie im Jahr 1977 in einem Oscar-prämierten Meisterwerk. Ein toller Start, der allerdings recht kurz ausfällt: Sigourney Weaver ist in Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ gerade einmal sechs Sekunden lang zu sehen.

Ihren Kinodurchbruch feiert sie zwei Jahre später: Der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannte englische Werbefilmregisseur Ridley Scott engagiert Weaver für jene Rolle, die sie zum Hollywoodstar und Vorbild einer ganzen Generation von Schauspielerinnen werden lässt: In „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt“ schickt er die von ihr verkörperte Ripley ins All. Der Film zählt 1979 weltweit zu den erfolgreichsten Produktionen des Kinojahres. Er gewinnt einen Oscar für die besten visuellen Effekte, wird für viele weitere Preise nominiert – und lässt drei mindestens ebenso beeindruckende Fortsetzungen folgen. Am 25. Oktober 1979, läuft der Film in Deutschland an, allein hierzulande werden ihn knapp zwei Millionen Zuschauer im Kino sehen.

Vor vierzig Jahren erscheint eine Filmheldin wie Ripley noch wie eine absolute Außenseiterin. Auch wenn Frauen zu jenem Zeitpunkt schon jahrzehntelang für ihre Rechte auf die Straße gehen, werden sie in Hollywood weiterhin als Stichwortgeberinnen oder schmückendes Beiwerk eingesetzt. Nicht nur großgewachsene Schauspielerinnen haben es also schwer, auch selbstbewusste und starke, unangepasste und unabhängige Frauen werden im Kino verkannt. Der feministische Aspekt der „Alien“-Reihe ist daher nicht zu unterschätzen: Vielen Zuschauern (männlichen wie weiblichen) dürfte das kaum bewusst sein, viele wissenschaftliche Arbeiten haben sich aber genau damit beschäftigt. Der Erfolg der „Alien“-Reihe hat viel dazu beigetragen, dass sich Hollywood mehr traute. Leinwandheldinnen wie Sarah Connor aus dem „Terminator“-Franchise oder die „Lara Croft“-Filme mit Angelina Jolie wären ohne Ripley und Sigourney Weaver kaum vorstellbar – ebenso wenig wie die Superheldinnen „Wonder Woman“ oder „Captain Marvel“.

SYFY gratuliert Sigourney Weaver zum 70. Geburtstag am 8. Oktober 2019 mit einem SYFY Special: Die Filme 1-4 der „Alien“-Reihe laufen ab dem 5. bis zum 8. Oktober immer um 20.15 Uhr sowie am 25. Oktober im Marathon ab 20.15 Uhr. Den Trailer zum TV-Special zeigen wir euch hier in unserem Player.

Alien 1-4 zu ihrem 70. Geburtstag im TV

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Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 96% | mit Material von SYFY