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Unglaublich: Diese Diebin führt ein Luxusleben

 
 

Krankhafte Klausucht ist wissenschaftlich als Kleptomanie bekannt. Dieser Zwang, ohne jegliche Not zu stehlen, gehört zur Gruppe der Impulskontrollstörungen. Betroffen sind von dieser psychologischen Erkrankung vor allem Frauen, denn die machen gut 75% der Patienten aus. Nur etwa 0,6% der Bevölkerung leiden unter Kleptomanie, wobei der Großteil nur während eines gelegentlich auftretenden Anfalls stiehlt.

Trotzdem sind diese wenigen Menschen für gut 5% aller Ladendiebstähle verantwortlich. Kennzeichnend für Kleptomane ist, dass ungezielt stehlen und nicht unbedingt nach Luxus und Geld streben. Nicht wenige Kleptomaninnen könnten sich leicht die gestohlenen Sachen kaufen, denn viele von ihnen sind gut bei Kasse.

Kleptomaninnen ist es vollkommen egal, ob sie einen Rembrandt für 3 Millionen oder ein Kaugummi für 0,05 EUR mitgehen lassen. Oft entwenden sie Gegenstände, für die sie keinerlei Verwendung haben und die auch nicht zum Luxus zählen. So wie die Kleptomanin aus Mailand, in deren Wohnung über 4.000 Handwerksmaschinen und Werkzeuge gefunden wurden. Grund für die ungewöhnliche Beute der Kosmetikerin war die Lage ihrer Wohnung - zentral zwischen fünf Baumärkten. Nicht eines der Teile aus dem Diebesgut war von ihr jemals benutzt worden.

Was aber, wenn nicht eine Erkrankung, sondern ganz gezielte Gewinnsucht hinter den Diebeszügen steckt? Ihr habt sicher schon von Banden gehört, die Autos, Autoradios, bestimmte Sportfelgen oder das neuste Handy auf Bestellung stehlen. Die Mensch, die sich für solche Beschaffungsaufträge hergeben, verfügen zumeist über eine ungeheure kriminelle Energie. Ausgestattet mit einem Hang zum Risiko und einem Charakter, der kaum Gewissensbisse zulässt, versuchen diese Diebe auf einfache, bequeme Weise an Geld zu kommen - sie stehlen.

Einige Kriminologen behaupten, solche Diebe sind schlicht zu faul, um zu arbeiten. Ein Diebstahl sei einfacher, beschert den Tätern ein nevenkitzeliges Abenteuer und obendrein einen ansehnlichen Verdienst in kurzer Zeit. Außerdem haben sie die meisten Berufsdiebe ausrede zurecht gelegt. Da wird als Entschuldigung angeführt, dass die bestohlenen Unternehmen versichert sind und ihnen deshalb nicht wirklich ein Schaden entstanden ist. Andere reden sich damit heraus, dass es die gerechte Strafe für die viel zu hohen Preise sei. Die sind aber auch deshalb so hoch, weil die Unternehmen für Versicherungen, Kaufhausdetektive, Warensicherungen und Überwachungsanlagen einen beachtlichen Teil des Gewinns hergeben müssen. Immerhin wurden 2017 Waren im Werte von mehr als 3,4 Milliarden Euro im Einzelhandel gestohlen.

Die wohl grausamste Art, zur Diebin zu werden, erleben Kinder. Es gibt Eltern, die ihren Nachwuchs ganz gezielt zum Stehlen schicken und sie sogar im geschickten Verschwindenlassen von Waren trainieren. Nun hat eine Profidiebin aus London ihrer Tochter zur Liebe allen Mut zusammen genommen und sich in einer Livesendung geoutet. Weder ihre Tochter, noch Freunde oder Verwandte wussten von der Aktion. Warum die Tochter auf ihre Mutter dermaßen stolz ist, kannst du nur verstehen wenn du weisst, dass Mama seit ihrem 9. Lebensjahr professionell klaut; angelernt von Oma. Warum sieben Haftstrafen mehr als genug sind und wie die zuvor reiche Profidiebin nun ohne Luxus und teure Klamotten lebt - ihr werdet es kaum glauben! Doch seht selbst und klickt auf Play!

 

 
 

 

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Autor: Apollo O. Bruckner, Ole Mann | Gesprächswert: 87%