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James Bond: So unfassbar viel Geld sollte Netflix für Keine Zeit Zu Sterben bezahlen

 
 

Bereits vor Wochen wurde bekannt, dass Netflix und Apple mit MGM in Verhandlungen um die Rechte des neuen James Bond-Filmes waren. Die Summe von 600 Millionen US-Dollar schockierte damals schon, doch sie soll tatsächlich noch deutlich höher gewesen sein.

"James Bond: Keine Zeit Zu Sterben" ist nicht nur der 25. Bond-Film, sondern auch der letzte Auftritt von Daniel Craig als 007. Dieser hatte schon vor "Keine Zeit Zu Sterben" erklärt, dass er sich lieber die Pulsadern aufschneiden würde, als noch einmal in diese Rolle zu schlüpfen. Irgendwie konnte man ihn wohl doch noch überreden, diesen anstrengenden Job ein fünftes Mal zu machen. Allerdings wird es das letzte Mal sein und alle Welt wartet gespannt auf die Verkündung des Nachfolgers oder sogar der Nachfolgerin, die laut Bond-Produzentin Barbara Broccoli erst nach der Ausstrahlung von "Keine Zeit Zu Sterben" stattfinden wird.

Nach einem ohnehin schon holprigen Start mit einem Regiewechsel und einer Verletzungspause Daniel Craigs konnten die Dreharbeiten abgeschlossen werden. Doch seitdem hat die Pandemie dem Film noch viel mehr geschadet. Breits zweimal wurde der Filme beworben, ohne auch nur einen einzigen Cent an Einnahmen zu generieren. Kein Wunder, dass man kurz überlegt hat, den Film an einen Streamingdienst zu verkaufen. So sollen allein für die Rechte, den Film ein Jahr zu streamen, 600 Millionen US-Dollar von Netflix und Apple verlangt worden sein.

Wie ein neuer Bericht der L.A. Times nun offenlegt, soll dieser Betrag noch deutlich höher gewesen sein. Ganze 800 Millionen Dollar sollen im Gespräch gewesen sein. Außerdem hätte es sich bei dem Deal nur um das amerikanische Streaminggeschäft gehandelt. International hätten Netflix oder Apple den Film gar nicht vertreiben dürfen.

Wenig verwunderlich also, dass es nicht zu einem Deal gekommen ist. Hoffen wir für "James Bond: Keine Zeit Zu Sterben", dass der Film ein Erfolg wird, wenn er am 31. März 2021 erscheint.


 
 

 

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Autor: Fynn Sehne | Gesprächswert: 85%