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Dieser Kater sah aus wie ein lebender Eisklumpen

 
 

Es ist Winter 2019 und ein scheinbar normaler Arbeitstag in einer Tierarzt-Praxis in Montana. Eine junge Frau wird aufgerufen und bringt etwas in den Behandlungsraum, das wie ein lebendiger Eisklumpen aussieht. Was der Tierarzt anschließend entdeckt, verschlägt ihm die Sprache.

Was die Frau dem erfahrenen Arzt auftischt, erinnert eher an eine schneebedeckte Eiskugel. Aber unter der Eisschicht ist in Wirklichkeit ein Kater eingefangen. Das kann der Arzt zuerst gar nicht glauben, aber dann erkennt er die Gefahr. Professionell macht er sich an die Arbeit, um das arme Tier aus der unglücklichen Situation zu befreien. Aber er muss sich beeilen: Denn für Fluffy, wie der Kater heißt, läuft die Zeit davon.

Gleichzeitig wundert sich der Tierarzt aber, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Fluffy so aussieht. Die Besitzer hatten sich nichts dabei gedacht, als Fluffy am Tag zuvor vor ihrer Haustür saß. Das war nichts Ungewöhnliches, denn Fluffy war lange Zeit ein Straßenkater gewesen. Er war es also gewohnt, in der Kälte zurechtzukommen. Eines Tages hatten seine Besitzer ihn dann entdeckt und bei sich aufgenommen. Am liebsten spielte Fluffy draußen und wollte nur selten ins Innere des Hauses. Aber in jener Nacht hätte ihn die eisige Kälte von fast Minus 20 Grad beinahe das Leben gekostet.

Es stellte sich heraus, dann Fluffy sich an einer seiner Pfoten verletzt und es sich deswegen auf einer schneebedeckten Bank bequem gemacht. Unfähig von der besagten Bank aufzustehen, war er über Nacht völlig festgefroren. Beim Tierarzt zeigte Fluffy kaum ein Lebenszeichen und seine Besitzer und der Arzt befürchteten das Schlimmste. Erst nach vielen Stunden und mithilfe von Decken und Medikamenten, konnte sich Fluffy langsam wieder erholen. Schaut jetzt in unseren Videoplayer, um die ganze unglaubliche Geschichte nochmal zu hören.

 

 
 
 
Autor: Moritz Döring, Christian Fischer | Gesprächswert: 90%