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Video: Hunde beschützen Babys

 
 

Wähle einen Hund zum Gefährten, denn der bleibt dir selbst im ärgsten Sturme treu, die meisten Menschen nicht einmal im Winde! Frei nach dem Heiligen Franz von Assisi, der diese Zeile vor knapp 1.000 Jahren geschrieben haben soll.

Welche unglaublichen Leistungen Hunde vollbringen, ist immer wieder einmal in den Nachrichten zu lesen. Die treuen und intelligenten Haustiere finden auch ohne das berühmte Rumfässchen um den Hals Lawinenopfer unter dicken Schneeschichten oder tief in den Trümmern zerstörter Häuser nach einem Erdbeben. Sie leisten Dienst als Rettungsschwimmer und spüren Drogen an Flughäfen auf. Und als Schutzhunde behüten Sie Schafherden ebenso geschickt, wie den privaten Hundehalter, den Streifenpolizisten oder den Bodyguard, der das Grundstück eines Prominenten bewacht.

Geradezu unglaublich ist das instinktive Schutzverhalten dieser amüsanten Haustiere, geht es um Kinder. Die werden bereitwillig, ohne dass es jemals geübt wurde, im Winter auf Schlitten durch die verschneite Landschaft gezogen. Dabei entpuppen sich krummbeinige Dackel, flinke Retriever oder bullige Rottweiler als vortreffliche Schlittenhunde. Fast so, wie die Huskys im Norden Kanadas. Die legen beim Schlittenhunderennen während der Yukon Quest gut 1.000 Meilen mit ihrem Musher zurück. Diese Hundeschlittenführer und ihre Hundegespanne bezwingen seit über 100 Jahren die Strecke von Whitehorse nach Fairbanks - im tiefsten arktischen Winter.

Versehentlich unterwegs zurückgelassene Haustiere wie Hunde oder Katzen haben es nachgewiesener Maßen geschafft, den Heimweg teilweise über mehr als 1.000 Kilometer zu finden; selbst wenn das ein Jahr und länger gedauert hat. Und oft genug haben gerade Hunde ihre Familien aus bedrohlichen und lebensgefährlichen Situationen gerettet. Beispielsweise der Border Collie, der beim Feuer im Haus Mama, Papa und die Kinder mitten in der Nacht aus den Betten zerrte. Oder der Belgische Schäferhund, der nach einem Autounfall in einsamer Gegend, selbst schwer verletzt, Menschen im knapp acht Kilometer entfernten Ort so lange drangsalierte, bis sie ihm folgen und seinem Herrchen das Leben retteten.

Deutsche Soldaten setzten Hunde bereits im ersten Weltkrieg ein, wo sie als schnelle Boten dienten. Die Polizei verfügt in ihren Hundestaffeln über Polizeibegleithunde für Streifgänge und die Verbrecherverfolgung. Außerdem werden Suchhunde zum Aufspüren von Vermissten ausgebildet und solche, die auf Drogen spezialisiert sind. Und in Gefängnissen oder bei der Bundeswehr sorgen diese Haustiere dafür, dass niemand auf das Gelände gelangt oder es verlässt.

Kein Wunder, dass in der Zwischenzeit hunderte Kinofilme mit den Vierbeinern als Hauptdarsteller abgedreht wurden. Einzigartig erfolgreich waren die herzrührenden Kassenschlager über Lassie; einen überaus cleveren Collie, der sogar einen Oscar gewann. Hundert und ein Dalmatiner sind ebenso unvergessen, wie Robodog oder Super-Dog beliebt sind.

Haben die vierbeinigen Zeitgenossen ihre Liebe zu den Kindern der Familie, insbesondere zu dem Neuzugang entdeckt, wird das Baby beschützt - ohne Rücksicht darauf, eventuell selbst etwas abzubekommen. So ergeben sich in manchen Familien skurril anmutende Situationen. Denn will Mama die Windeln wechseln, ist die Genehmigung des Haushundes erforderlich. Bei einem Shi Tsu oder einem Zwergpudel mag das ja noch witzig sein. Problematisch wird es, wenn der Deutsche Schäferhund, ein Dobermann oder ein American Bullterrier sich schützend vor der Baby-Wiege aufbaut.

Welche kuriose Situationen Hundebesitzer durch Haustiere mit selbstaufopfernder Kinderliebe erleben - Klickt einfach hier auf Play!

 

 
 

 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 90%