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Video: Feuerwehr rettet eingeklemmte Katze

 
 

Wie gut, dass Katzen sprichwörtlich sieben Leben haben: Für eine abenteuerlustige Samtpfote war die Feuerwehr die letzte Rettung. Der kleine Tiger war während eines nächtlichen Beutezugs zwischen einen Spalt zweier Garagen geraten. Zwar sind Katzen dafür bekannt, auch durch die kleinste Öffnung zu passen, doch dieser Spalt war für die Katze zu eng.

Glücklicherweise wurden Anwohner auf das Tier aufmerksam und informierten die örtliche Feuerwehr. Die Kameraden rückten mit einer tierlieben Mannschaft an und zogen einen Tierarzt zu rate. Schnell war klar: Ohne Hammer und Flex ist die Katze nicht aus dem Spalt zu befreien.

Um das verängstigte Tier nicht noch mehr zu stressen, wurde es vor Beginn der eigentlichen Rettungsaktion vom hinzugezogenen Tierarzt sediert. Während die Samtpfote bereits von neuen Abenteuern träumte, begann die Feuerwehr den Spalt zwischen den Garagen mit einer Flex und einem Stemmhammer soweit zu vergrößern, dass die Katze geborgen werden konnte. Während der lauten Arbeiten wurde die Katze mit Hilfe einer Decke geschützt.

Sichtlich mitgenommen und noch von der Narkose berauscht konnte das Tier nach einigen Minuten geborgen worden. Die Hilfe kam gerade rechtzeitig: Die frostige Winternacht hätte die abenteuerlustige Samtpfote wahrscheinlich nicht überlebt und wäre ohne die Hilfe aufmerksamer Passanten sicher im Mauerspalt erfroren. Eine Befreiung aus eigener Kraft war ohnehin nicht mehr möglich, da die Katze vermutlich von oben kommend ganz nach unten gerutscht war.

Ein Herrchen oder Frauchen konnte für die getigerte Katze leider nicht ausfindig gemacht werden. Im örtlichen Tierheim wartet sie nun auf Menschen, die ihr ein neues Zuhause schenken wollen - hoffentlich nicht in der Nähe von gefürchteten und engen Mauerspalten. Denn wie viele der sprichwörtlichen sieben Leben dem kleinen Tiger noch verbleiben, kann nur sie selbst beantworten.

 

 
 
 
Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 90%