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Ein Leben ohne Plastik: Das Selbstexperiment

 
 

Dass Plastik unserer Gesundheit schädigt, dürfte wohl klar sein. Aber nur wenige wissen, wie sehr der Kunststoff unseren Alltag beherrscht. Egal wo man hinsieht, viele Produkte, Stoffe und sogar Spielzeug enthält Plastik. Ein Reporter wagt jetzt den Selbstversuch, ohne Plastik zu leben. Aber hält er es eine ganze Woche lang durch?

PVC, Teflon und Epoxidharze sind nur einige Formen von Plastik. Sie alle können schädliche Konsequenzen für unsere Gesundheit haben. Galileo-Reporter Maurice will deshalb 7 Tage lang kein Plastik verwenden. Schon beim Start des Versuches bemerkt er, dass das gar nicht mal so leicht ist. Schließlich gibt es viele alltägliche Dinge wie Zahnpasta und Bürsten fast nur mit dem Kunststoff. Die größte Herausforderung ist wohl aber das Einkaufen im Supermarkt. Findet er überhaupt genügend Lebensmittel, die nicht in Plastik verpackt sind?

Maurice nimmt lieber ein paar Gläser und Behälter für seinen Einkauf mit. Wie sich herausstellt, ist das auch sehr schlau. Denn im Supermarkt hat er einige Schwierigkeiten, Lebensmittel ohne Plastik-Verpackung zu finden. Der Käse an der Theke kommt ohne Verpackung in den Glasbehälter.

Aber auch bei Wasch- und Hygienemitteln ist eine plastikfreie Variante nicht leicht zu finden. Maurice muss deshalb immer wieder Bio-Läden durchstöbern und Sonderwünsche an der Kasse äußern. Statt der gewöhnlichen Zahnpasta muss er speziellen Pillen im Mund zerkauen. Seine Zähne putzt er dann mit einer Bürste aus Bambus und Borsten aus Bio-Nylon. Um sich zu waschen, muss er eine plastikfreie Haarseife benutzen. Für Maurice ist das ganz schön aufwendig, aber trotzdem lohnenswert.

Sein Fazit nach dem Experiment fällt deshalb sehr gut aus. Man spart nicht nur deutlich mehr Müll, sondern fühlt sich dabei auch noch besser. Würdet ihr das Experiment durchhalten?

Wenn ihr den Versuch von Maurice komplett sehen wollt, schaut jetzt in unseren Player. Klickt dazu einfach rein, um das Video zu starten.

 

 
 
 
Autor: Moritz Döring | Gesprächswert: 88%